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Schwarzer Freitag

Ein „Schwarzer Freitag“ bezeichnet einen Tag, der aufgrund eines Unglücks als außerordentlich erinnerungswürdig erachtet wird. Für die „schwarzen Tage“ und hier vornehmlich einen Schwarzen Freitag, ist bis zum heutigen Tag auch der Kollaps der New Yorker Börse im Jahr 1929 berühmt. Dieser führte zu einer verheerenden und lang anhaltenden Weltwirtschaftskrise und stürzte viele Menschen in bittere Not.

Schwarze Freitage

Die Tradition dieser wertenden Bezeichnung hat ihren Ursprung in der römischen Antike. Dort wurde ein Unglückstag dies ater, also schwarzer Tag genannt. Der Freitag gilt in der christlichen Welt und dem darauf fußenden Aberglauben als besonders unglücklich, da sich am Karfreitag die Passion und die Kreuzigung Jesus ereigneten. Diese Weise der negativen Belegung findet jedoch ähnlich auch für andere Wochentage statt.

Die geschichtliche Relevanz Schwarzer Freitage im Finanzwesen lässt sich bis ins Jahr 1745 zurückverfolgen. Am 6. Dezember besagten Jahres erreichte die Bevölkerung Londons die Nachricht über die Landung des Kronprätendenten Charles Edward Stuart in Schottland. Die Angst vor einer Invasion und einer Veränderung der bestehenden Herrschaftsverhältnisse führten daraufhin zu einem zeitweisen Zusammenbruch der Wirtschaft und des Bankwesens.

Weltweit bekannt wurde die Begrifflichkeit in Verbindung mit der amerikanischen Finanzkrise 1869. Zwei goldspekulierende Unternehmer und eingeleitete Gegenmaßnahmen der US-amerikanischen Regierung sorgten für einen folgenschweren Skandal. Der Schriftsteller Frederic Stewart Isham veröffentlichte daraufhin im Jahre 1904 seinen Roman „Black Friday“, der 1916 verfilmt wurde.

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